Körperliche Traumafolgen
Ich arbeite mit Ihnen über den Körper an der Entlastung von Traumatisierungen und anderen psychischen Belastungen. Dabei stütze ich mich auf langjährige Berufserfahrung auf einer psychiatrischen Spezialstation für Traumafolgestörungen, in einem Ambulatorium für Essstörungen, auf psychiatrischen Akut- und Psychotherapiestationen sowie in der ambulanten Praxis. Ich verfüge über eine fundierte Ausbildung mit diversen Weiterbildungen und halte mich bei der Behandlung an offizielle Therapieleitlinien. Willkommen sind Jugendliche und Erwachsene aller Altersstufen. Die Zielsetzung und Ausrichtung eines Therapieprozesses lege ich gemeinsam mit den Menschen fest, die sich auf einen körperorientierten therapeutischen Weg begeben. Therapeutische Arbeit über den Körper lohnt sich, wenn Symptome der psychischen Belastung den Körper betreffen. Im Fall von Traumatisierungen gehört häufiges Stresserleben dazu. Aber auch Erinnerungen, die körperlich spürbar sind, können schwer belasten. Der Körper ist bei psychischen Schwierigkeiten immer beteiligt. So haben Emotionen eine körperliche Komponente wie etwa Erröten oder sich klein machen bei Scham oder Hitze und muskuläre Anspannung bei Wut.
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Körperliche Traumafolgen

Körperliche Traumafolgen

Traumatische Erfahrungen überwältigen Menschen. Im Moment des Ereignisses besteht keine Möglichkeit, sich zu wehren oder zu flüchten. Trotz dieser Tatsache, werfen sich viele Traumabetroffene nach einem schrecklichen Ereignis vor, das Falsche und vor allem nicht genügend getan zu haben (Levine).

Derartige Schuldzuweisungen haben Folgen. Die Betroffenen schämen und verachten sich. Sie machen sich selber verantwortlich für das Erlebte. Der eigene Körper wird des Versagens angeprangert, ungeachtet der Übermacht des Angriffs, Unfalls oder der Katastrophe, die sich ereignet hat. (Bentzen, van der Kolk)

Das befeuert einen inneren Kampf gegen sich selbst und den eigenen Körper. Weil viele Körperreaktionen spontan, d.h. nicht willentlich gesteuert ablaufen, wird der Körper immer mehr als unkontrollierbares Gegenüber wahrgenommen. Verstärkt wird dies durch dissoziative Prozesse, womit typische Symptome der Traumafolgesstörung gemeint sind. Kurz gesagt bedeutet Dissoziation, dass normale Funktionen wie beispielsweise die Körperwahrnehmung für Momente, Tage oder länger ausfallen. Im Gegensatz dazu wird plötzlich etwas gefühlt, gerochen oder geschmeckt, was nicht aktuell passiert.

Abschalten und Wiedererinnern kann über jeden Sinneskanal laufen und das Körpererleben, das Fühlen oder das Denken betreffen. Sehr typisch sind Schmerzen, die plötzlich an einer Stelle auftreten, die damals während einem schlimmen Ereignis geschunden wurde. Körperliche Symptome einer Traumatisierung sind schwer zu ertragen und es braucht spezifisches Wissen, um sie zu entlasten. Arbeit mit und am Körper ist deshalb ein wesentlicher Bestandteil der Traumatherapie, die gemäss offiziellen Therapieleitlinien stabilisierende und konfrontative Techniken enthält (DeGPT).